Mary Jane Berlin 2026 — unser Rückblick

Die Mary Jane ist vorbei — und wir sind zurück in Hildesheim. Zeit für einen ehrlichen Rückblick.
Wir hatten im Vorfeld bereits angekündigt, dass wir nicht als Aussteller, sondern als lernender Verein hinfahren. Genau das haben wir getan — und es hat sich gelohnt.
Vier Tage, viele Gespräche
Die Mary Jane 2026 war größer als erwartet. Hunderte Aussteller aus ganz Europa, Panels zu Rechtslage, Anbautechnik, Vereinsmanagement und Prävention, und vor allem: Dutzende Gründer und Vorstände anderer Cannabis Social Clubs, die denselben Weg gegangen sind wie wir.
Was auf einer Messe dieser Größe kaum von offiziellen Bühnen kommt, erfährt man in den Gesprächen am Rande: Welche Lüftungslösungen funktionieren wirklich? Welche Behörden machen Probleme, welche kooperieren? Wie managen andere Vereine die Mitgliederverwaltung? Solche Informationen lassen sich nicht googeln.
Was wir konkret mitnehmen
Für unseren Anbaustart im Oktober haben wir klare Erkenntnisse gewonnen:
- Beleuchtung: Der Markt hat sich in den letzten zwei Jahren stark entwickelt. Wir haben uns mehrere Systeme vor Ort angesehen und werden unsere Entscheidung auf dieser Grundlage überdenken. - Klimatisierung: Mehrere etablierte CSCs haben uns von ihren Erfahrungen mit Kühl- und Entfeuchtungslösungen berichtet. Konkrete Modelle, keine Werbung. - Vereinsstruktur: Wie andere Vereine Mitgliederverwaltung, Abgabe-Dokumentation und Prävention organisieren — mit echten Tools, nicht mit Theorie.
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt
Besonders in Erinnerung bleibt uns der Abend auf der Dachterrasse — zusammen mit Gleichgesinnten aus anderen CSCs, die wie wir einfach machen wollen, was gesetzlich möglich ist. Das Foto, das wir in der Hanf-App geteilt haben, zeigt unser Team in diesem Moment. Keine große Inszenierung, keine Bühne — einfach ein paar Menschen, die etwas aufbauen.
Fazit
Die Mary Jane ist nicht für jeden. Wer als Endkunde hingeht, kann sich informieren und die Branche erleben. Für uns als aktiven Verein war sie konkret nützlich: Wir haben Kontakte geknüpft, Fragen beantwortet bekommen, die uns seit Monaten beschäftigen, und einen Überblick über den Stand der Dinge gewonnen.
Nächstes Jahr kommen wir wieder — vielleicht mit eigenem Stand.